Hinweise zu den Gefahrgut-Schulungen im Luftverkehr

Alle am Gefahrgutumschlag beteiligten Personen unterliegen einer Schulungspflicht, um sie spezifisch auf ihre Aufgaben und Pflichten vorbereiten zu können und somit die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen. Diese Schulung muss vor Beginn der Tätigkeit stattfinden und der Fachkundenachweis (dieses wird in Form einer bestandenen Abschlussprüfung erbracht) auf Verlangen der Behörde vorgelegt werden.

Welche Personenkreise im welchem Umfang geschult werden müssen, wird durch die ICAO und die IATA vorgegeben; diese Vorgaben stellen die Mindestanforderungen an die Ausbildung der Mitarbeiter dar. Die Schulungstermine finden Sie in der jeweiligen Rubrik. Das Gefahrgutrecht im Luftverkehr benennt als verantwortliche Person auch den Gefahrgut-Checker der Luftverkehrsgesellschaften bzw. die IATA, wenn ein Speditionsbetrieb als IATA-Member auftritt. Diese Schulung ist hervorragend geeignet für Gefahrgutberater im Luftverkehr. Hier sind in diversen Abschnitte grundlegende Pflichten zugeordnet. Somit müssen alle an der Beförderung gefährlicher Güter beteiligten Personen gem. Kapitel 1.5 geschult werden. Die Personenkreise müssen vor Beginn der Tätigkeit geschult und die Fachkunde in Form einer Prüfung nachweisen. Die Schulungen müssen wiederholt werden, spätestens aber nach 24 Monaten. Gerne bieten wir Ihnen diese Schulungen individuell als Inhouse-Veranstaltung in ihrem Unternehmen an. Fragen Sie uns an und wir werden uns bei Ihnen melden.

Unsere Schulungen sind vom Luftfahrt-Bundesamt genehmigt und unter dem Az. B32/438.6/86 vom 17. Juli 2017 zugelassen und zertifiziert.

 

Aus didaktischen und pädagogischen Gründen ist die Anzahl der Teilnehmer an einem Seminar auf maximal 12 Teilnehmer begrenzt. Die Schulungen finden generell in Frankfurt am Main statt. Auf Wunsch führen wir diese Schulung auch in Ihrem Unternehmen durch.

Mit einer Bekanntmachung in den Nachrichten für Luftfahrer (NfL) 2-238-16 vom 21. Januar 2016 hatte das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) das Thema Schulungsanforderungen an die betroffenen Personenkreise bezüglich der Beförderung gefährlicher Güter im Luftverkehr“ neu geregelt und die seit 2005 geltenden Regelungen (NfL 36/05) ersetzt. Zusätzlich hatte das Sachgebiet Gefahrgut des LBA eine Kommentierung der neuen Regelungen veröffentlicht.

 

Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine schriftliche Bestätigung. Die Rechnung geht Ihnen 2 Wochen vor dem Veranstaltungsbeginn zu. Bei Nichterscheinen oder Absagen, die später als 14 Tage vor dem Veranstaltungsbeginn beim Veranstalter eingehen, wir die volle Teilnahmegebühr berechnet. Ein Ersatzteilnehmer zu dem geplanten Termin kann jedoch benannt werden.

 

Alle anderen Stornierungen werden mit € 70,- Verwaltungsaufwand zzgl. MwSt. berechnet. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, die Veranstaltung kurzfristig abzusagen, zum Beispiel aufgrund „nichterreichen“ der Mindestteilnehmerzahl. Bereits überwiesene Rechnungsbeträge werden in diesem Fall vom Veranstalter unverzüglich zurückerstattet.

 

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