ADR Schulungen für Fahrzeugführer

Ohne den sogenannten ADR-Schein dürfen Berufskraftfahrer im Güterverkehr kein Gefahrgut transportieren. Eine Weiterbildung mit unserer ADR-Schulung für Gefahrgutfahrer ist daher eine sinnvolle Maßnahme.

 

ADR ist die Abkürzung für Accord européen relatif au tansport international des marchandises Dangereuses par Route und steht für das Europäische Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße.

Zielgruppe sind alle Fahrzeugführer, die gefährliche Güter auf der Straße transportieren möchten. Mit einem ADR-Schein erhöhen sich die Berufschancen für Berufskraftfahrer auf dem Arbeitsmarkt, da sie in vielen weiteren Bereichen eingesetzt werden können.

Die Inhalte der ADR-Schulung sind von der Industrie- und Handelskammer festgelegt. Der Kurs schließt daher auch mit einer IHK-Prüfung ab. Die ADR-Card gilt dann für 5 Jahre, danach muss er mit einer ADR-Auffrischungsschulung erneuert werden.

In dem Kurs lernen LKW-Fahrer alles über Pflichten und Verantwortlichkeiten des Fahrzeugführers beim Transport von Gefahrgütern. Auch was hinsichtlich besonderen Vorschriften bei Verpackungen zu beachten ist.

Zudem erfahren die Teilnehmer alles über die Pflichten und Verantwortlichkeiten, die richtige Kennzeichnung von Gefahrgütern und den Umweltschutz.

Die ADR-Card gilt nicht für Tanktransporte, dafür muss eine entsprechende Aufbauschulung absolviert werden. Weitere Kurse gibt es noch für explosive Stoffe (Klasse 1) und für radioaktive Stoffe (Klasse 7).

Der Basis-Kurs dauert 2,5 Tage, die Auffrischungsschulung 1,5 Tage. Im direkten Anschluss findet die Prüfung bei der IHK in Frankfurt am Main statt. Bei der Prüfung handelt es sich um eine Multiple Choice Prüfung mit einer Dauer von ca. 30 Minuten. Um zur Prüfung zugelassen zu werden, besteht Anwesenheitspflicht an allen Schulungstagen. Bei Nichtbestehen kann die Prüfung einmal wiederholt werden.

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